Tinnitus/ Ohrensausen


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Tinnitus

Lieber Interessent,

Sie sind hier weil sie Hilfe oder Informationen über Tinnitus erhalten möchten. Sie selbst, Angehörige, Freunde oder Verwandte leiden unter Tinnitus.

Tinnitus oder zu deutsch Ohrensausen ist ein Problem, an welchem weltweit immer mehr Menschen in den Industrieländern leiden. Die Ursachen sind vielfältig. Eine wesentliche Ursache ist sicherlich negativer emotionaler Stress.

Mediziner unterscheiden bei Tinnitus unterschiedliche Formen:

So gibt es den subjektiven Tinnitus ( Nur der oder die Betroffene selbst hört das Geräusch) oder objektiven Tinnitus. (Auch der Untersucher kann das Ohrgeräusch mittels entsprechender Vorrichtung hören.) Hier liegt die Ursache des Ohrgeräusch meist in einer Gefäßfehlbildung oder einem Gefäßtumor. Diese Form zeigt sich meist in einem pulsynchronen Ohrgeräusch. Dies kann man leicht dadurch feststellen, daß man seine Finger an die Halsseite legt und den Puls der Halsschlagader tastet. Hier ist eine weitere Abklärung durch einen erfahrenen HNO Arzt, Neurologen oder Neurochirurgen erforderlich. Natürlich kann ein pulssynchrones Ohrgeräusch auch rein subjektiv sein und z.B. durch hohen Blutdruck verursacht werden.

Die häufigste Form ist jedoch der subjektive Tinnitus.

Andere Ursachen von subjektivem Tinnitus sind unter anderem:Hoher Blutdruck

Nächtliches Zähneknirschen

Medikamente

Schleudertrauma

Akustikusneurinom (gutartiger Tumor des Hörnerven)

Ein Ohrpfropf (Cerumen)

Knalltrauma (z.B. Sylvesterknaller)

Lärmhörschaden, (Arbeit in lauter Umgebung)

emotionaler negativer Stress

eine Verkalkung der Mittelohrknöchelchen

Eine Mittelohrentzündung

Eine Innenohrschwerhörigkeit

Alle Arten von Entzündungen die auch das Innenohr oder den Hörnerven betreffen können.

Vergiftungen

Halswirbelsäulen Probleme Die Aufzählung ließe sich fast endlos fortsetzen!

Was für den Betroffenen wichtig ist, ist folgendes:

Ein akutes Ohrgeräusch dass über mehrere Stunden andauert ist als akuter medizinischer Notfall anzusehen ebenso wie ein plötzlicher Hörverlust. Der oder die Betroffene sollte sich unverzüglich in eine HNO-ärztliche Behandlung begeben. Falls am Wochenende niemand ereichbar ist in eine HNO-Klinik. Warten Sie nicht in der Hoffnung, dass das Ohrgeräusch wieder von alleine weg geht. Dies kann zwar sein, ist jedoch nicht sehr wahrscheinlich. In der Regel wird der akute Tinnitus mit Infusionen behandelt.

Desweiteren wird dann eine Abklärung möglicher Ursachen erfolgen: diese kann unter anderem ein:Untersuchung des Ohres durch den HNO-Arzt

Ein Tonaudiogramm

Eine Messung der Hörnervenfunktion (AEP oder BERA)

Eine neurologische Untersuchung, sowe bei Bedarf eine

Computertomographie oder Kernspintomographie des Kopfes bzw. der hinteren Schädelgrube umfassen. Die Behandlung des akuten Tinnitus kann je nach Situation durch durchblutungsfördernde Infusionen, eine hyperbare Sauerstofftherapie und oder Akupunktur erfolgen. Akupunktur sollte in der akuten Phase nur als Zusatztherapie erfolgen.

Chronischer Tinnitus:

Von Chronischem Tinnitus kann man ausgehen, wenn ein oder eine Betroffene(r) über längere Zeit unter Ohrgeräuschen leidet und eine organische Ursache soweit möglich ausgeschlossen ist.

Hierbei ist eine Unterscheidung zu treffen:

Kompensierter/nicht kompensierter Tinnitus

1. Der oder die Betroffene leidet nicht unter dem Ohrgeräusch und kann es gut überhören, bzw. sich auf andere Dinge konzentrieren.

2. Der oder die Betroffene leidet unter dem Ohrgeräusch weil es zum einen zu laut ist oder weil sie sich auf das Ohrgeräusch konzentriert, bzw. sie sich nur schlecht auf etwas anderes konzentrieren kann.

Betroffene der ersten Gruppe müssen sich nicht unbedingt behandeln lassen.

Betroffene der zweiten Gruppe sollten sich auf alle Fälle behandeln lassen, da ein chronisches Ohrgeräusch als zusätzlicher Stressfaktor die Lebensqualität erheblich mindern kann.

Lautheitsskalen

Um nun eine Therapie beurteilen zu können, ist es wichtig ein Ohrgeräusch in seiner Lautheit und Dauer beurteilen zu können. Hierzu gibt es mehrere Möglichkeiten. Zum einen kann man auf einer subjektiven willkürlichen Analogieskala von 0 bis 10 die Lautheit des Ohrgeräusches einordnen. Dabei bedeutet 0 kein Ohrgeräusch hörbar und 10 ein absolut unerträglich lautes Ohrgeräusch.

Eine weitere Möglichkeit ist eine sogenannte semiquantitave Einschätzung anhand einer vorgegebenen Skala die in unserem Institut verwendet wird und von unserem ärztlichen Leiter im Rahmen seiner wissenschaftliche Arbeit einwickelt wurde.

Zur Behandlung des Ohrgeräusches verwenden wir unterschiedliche Methoden, die der Situation des Einzelnen angepasst ist. Eine der Hauptmethoden sind Akupunktur. Hier hat der Ärztliche Leiter des Instituts besondere Erfahrung, da er seine Promotionsarbeit auf diesm Gebiet abgelegt hat.

Therapie:

Akupunktur ist durchaus eine probate Möglichkeit Tinnitus positiv zu beeinflussen. Dies konnte Herr Dr. med. Teshmar in seiner Promotionsarbeit: "Die Behandlung des Tinnitus auris durch Akupunktur" welche er unter der Leitung des bekannten Otologen Prof. Dr. med. Wolf Mann durchführte, zeigen. Es konnte eine über 30% Erfolgsquote bei bereits mehrfach erfolglos vorbehandelten Patienten (Negativauswahl) erreicht werden. Die Häufigkeit der Behandlung beträgt je nach Dauer des Ohrgeräusches 1- 2 mal pro Woche. Die Dauer der Behandlung ist nur schwer einzuschätzen. Was gesagt werden kann ist, dass ein Großteil der erfolgreich behandelten Patienten ihr Ohrgeräusch nach 7-9 Behandlungen verloren.

Weitere Methoden umfassen Mentaltechniken zur Reduktion des emotionalen Stresses und auch der Einsatz von technischen Geräten zur Beeinflussung des Tinnitus. Die Mentaltechniken, können Sie bei uns erlernen und für viele Zwecke einsetzen, sie helfen Ihnen Stress in sehr vielen Sitiationen in wenigen Minuten ja sogar manchmal Sekunden abzubauen. Diese Techniken sind alleine viele 1000 Euro wert. Lassen Sie sich überraschen!

Weitere Informationen erhalten sie gerne von unserem ärztliche Leiter in einem persönlichen Gespräch.

Rufen Sie einfach die folgende Nummer an: 0049 6831 89 33 30 oder schicken Sie uns eine email an folgende Adresse:

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